MüZe

Bürgerhaus MüZe

interKultur e.V. hat im Januar 2021 die Trägerschaft für den Interimsbetrieb der MüZe übernommen und sichert als MüZe folgende Angebote: die postalische Erreichbarkeit für Wohnungslose, Sozialberatung, Migrationsberatung & interkulturelle Frauenarbeit sowie die Lebensmittelausgabe in Kooperation mit der Kölner Tafel. Gefördert wird die Partizipation aller Bürger*innen Mülheims, insbesondere aus sozial benachteiligten Lebenslagen. Es ist ein Ziel von interKultur e.V., über niedrigschwellige, intergenerative, sozio- und interkulturelle Projekte neue Zielgruppen in Mülheim anzusprechen, um die Ressourcen des Sozialraumes stärker zu aktivieren. Wir wollen das harmonische & solidarische Zusammenleben der Nachbarschaft durch vielfältige kulturelle Veranstaltungen & Projekte fördern und mitgestalten.

Für den Eintritt in das Bürgerhaus MüZe gilt die 3G – Regelung. 3G-Regelung (Geimpft, Genesen, Getestet – Anti-Gen Test nicht älter als 24 h) . Das MüZe Café ist aufgrund anstehender Renovierungsarbeiten für den Verzehr-Betrieb derzeit geschlossen.

„Wir freuen uns als Träger sehr, in Kooperation mit der Stadt Köln die sozialen und soziokulturellen Aktivitäten in Mülheim im Rahmen unseres Konzepts „MüZe Plus“ weiter fortzusetzen. Umso mehr freuen wir uns, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern auf einen Mülheimer Treffpunkt, der sich den intergenerativen, sozio- und interkulturellen Themen sowie den Herausforderungen des Stadtteils stellt.“

Prof. Dr. Kemal Bozay, Leitung Bürgerhaus MüZe 

Angebote Bürgerhaus MüZe

Sozialberatung

In der Sozialberatung bekommen die Adressat*innen erste Ratschläge zu ihren Fragestellungen rund um die Themen Wohnung, Familie und Arbeit.

Wir unterstützen bei Themen

  • Rund um sozialrechtlichen Fragestellungen
  • Ausfüllen von Formularen und Anträgen vom Jobcenter
  • Herausforderungen mit Ämtern & Behörden 

Sozial- und Familienberatung

In der Sozial- und Familienberatung bekommen Adressat*innen Ratschläge zu ihren Fragestellungen rund um das Thema Aufenthalt und Asyl. Unsere Beratung ist keine Rechtsberatung. Wir bemühen uns, bei Bedarf anwaltliche Hilfe zu finden.

Wir unterstützen bei

  • Klärung des Aufenthaltsstatus, Antrag auf einen Aufenthaltstitel
  • Begleitung zum Jobcenter, Ausländerbehörde, Rechtsanwälten
  • der Suche von Arbeit: Umschulung, Ausbildung, etc.
  • der Vermittlung an Integrationskurse

Interkulturelle Frauenarbeit & Frauenberatung

Die interkulturelle Frauenberatung richtet sich vor allem an Frauen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung, Frauen mit einem unsicheren Aufenthaltstitel und Frauen, die besonderen Schutz bedürfen.

Unsere Frauenarbeit ist eine Beratungs- und Vermittlungsstelle für Frauen bei allen sozialen, psychosozialen und persönlichen Problemstellungen. Mit der Beratung wollen wir Frauen und Mädchen auf ihrem Weg zu einer gleichberechtigten Teilhabe und Selbstwirksamkeit bestärken.

Wir unterstützen bei Themen

  • rund um häusliche & sexuelle Gewalt
  • Trennung/Scheidung
  • Herausforderungen mit Behörden & Ämtern
  • Ausfüllen von Formularen, Bildung, Erziehung, Nachhilfe, Vormundschaft
  • Begleitung zu Ämtern, Fachärzten, Krankenhäusern, Schulen, Elternsprechtag

Wir unterstützen Sie bei der Suche nach einer Möglichkeit der Therapie auf ihrer Muttersprache oder bieten Sprachmittlung an.

Vernetzt mit Lila Köln

Unsere Interkulturelle Frauenarbeit ist Mitglied bei Lila in Köln

Für weitere Infos & Beratung im Notfall

→ Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen www.hilfetelefon.de/
→ Frauen helfen Frauen www.frauenhelfenfrauen-ev.de
→ Frauenhaus Köln www.frauenhaus-koeln.de

Lebensmittelausgabe in Kooperation mit der Kölner Tafel

Jeden Montag findet in der MüZe in Kooperation mit der Kölner Tafel eine Lebensmittelausgabe an bedürftige Menschen statt. Die Anmeldung erfolgt montags von 10 – 11 Uhr in der MüZe.
Zur Erstanmeldung benötigen Sie ihren Bewilligungsbescheid bzw. KölnPass. Bringen Sie bitte eine leere Tasche mit, damit wir die Lebensmittel austeilen können. Die Abholung erfolgt am selben Tag zwischen 17 – 18 Uhr.

  • Das Angebot richtet sich ausschließlich an die Bewohner*innen des Stadtteil Mülheims
  • Nachweis der Bedürftigkeit zur Anmeldung in Form eines Hartz IV- oder Rentenbescheids sowie die Vorlage des Personalausweises
  • pro Haushalt wird eine Aufwandsentschädigung von 1,00 € fällig

Postalische Erreichbarkeit für Wohnungslose

Die „Poststelle“ ist eine Anlaufstelle für Wohnungslose, um ihre Erreichbarkeit sicherzustellen. Die postalische Erreichbarkeit ermöglicht Personen ohne festen Wohnsitz, Anträge bei Behörden (z.B. beim Jobcenter auf Arbeitslosengeld II) zu stellen.

Damit eine postalische Erreichbarkeit über interKultur e.V. eingerichtet werden kann, ist es wichtig, dass ein Ausdruck von der Meldehalle über eine Meldebescheinigung: unbekannt vorliegt! Sobald diese Bescheinigung vorliegt, können Sie bei unserer Poststelle eine postalische Erreichbarkeit anmelden. Wichtig ist, dass Sie bei Ihren zuständigen Behörden eigenständig angeben, dass eine postalische Erreichbarkeit besteht. Die Antwortbriefe von den jeweiligen Behörden können daraufhin in der Poststelle abgeholt werden.

Unter folgenden Voraussetzungen ist es möglich, ein Postfach über interKultur e.V. einzurichten:

  • Sie sind zurzeit arbeitslos
  • Sie besitzen ein Ausweisdokument (Personalausweis bzw. Reisepass mit Lichtbild)
  • Die Gebühr für das Postfach beträgt monatlich 4,00 €
  • Sie melden sich wöchentlich telefonisch oder persönlich, um sich nach Ihrer Post zu erkundigen

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