Aktuelles

Rebellion. Tanz. Tragödie.Der 73-er Fordstreik lebt – Teil 2

1973 traten migrantische Arbeiter bei Ford Köln in einen wilden, selbstorganisierten Streik. Der Arbeitskampf wurde zu einem Wendepunkt der bundesdeutschen Arbeits- und Migrationsgeschichte – und wirkt bis heute nach.

In der zweiten Veranstaltung der Reihe „Der 73-er Fordstreik lebt“ kommen Zeitzeugen, Streikaktivistinnen, Gewerkschaftsaktive und heutige Aktivistinnen miteinander ins Gespräch. Gemeinsam wird bilanziert, was aus den damaligen Kämpfen gelernt werden kann und welche Fragen sie für aktuelle soziale und betriebliche Auseinandersetzungen aufwerfen.

Im Mittelpunkt stehen drei Gesprächsrunden:

  • Ford Köln und Pierburg Neuss: Warum konnten Frauen ihren wilden Streik durchsetzen, während der Streik bei Ford scheiterte?
  • Was geschieht, wenn ein Streik bestehende Strukturen hinter sich lässt und eigene Formen organisiert? Der Fordstreik und das Streikkomitee.
  • Fordaktive in der aktuellen Krise: Können wir uns auf bestehende Strukturen verlassen oder sind wir längst verlassen?

Datum: Donnerstag, 05.02.2026, 18–21 Uhr
Ort: Bürgerhaus MüZe, Berliner Straße 77, 51063 Köln-Mülheim
Moderation: Kemal Bozay und die Rentnergang

Die Veranstaltung lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Arbeitskämpfen ein. Diskussion und Austausch sind ausdrücklich erwünscht.

Scroll to Top